Vom Korn zum Brot mit dem Weseker Heimatverein

Alte Technik als Herausforderung für junge Bauern

Eigentlich ist mit der Inbetriebnahme der Bockwindmühle die letzte Lücke im Lernkonzept des Heimatvereins „Vom Korn zum Brot“ geschlossen worden. Unsere Schulkinder können unter Anleitung Getreide aussäen und mit einfachem Werkzeug ernten, den Dreschflegel handhaben und später dann fertigen Teig im Backspieker zu Brot backen lassen. In der Mühle erleben sie nun, wie das Mehl für den Teig aus dem geernteten Getreidekörnern gemahlen wird.

Zukünftig soll Mehl, das für Backaktionen oder den Verkauf benötigt wird, vom Mühlenverein hergestellt werden. Da trifft es sich gut, dass mit Thomas Niehues ein junger Landwirt zum Heimatverein gestoßen ist, der mit Gleichgesinnten Spaß daran hat, mit alten landwirtschaftlichen Maschinen Getreideanbau „nach alter Väter Sitte“ zu betreiben. Im begrenzten Rahmen, aber für die Zwecke des Heimatvereins ausreichend.

 Alte Technik als Herausforderung für junge Bauern

Als erstes Projekt hat er sich eines alten Mähbinders angenommen, einer Maschine, die bis in die 60er Jahre in Betrieb war. Mit viel Aufwand und Fleiß wieder in Schuss gebracht, wird Thomas sein „altes Schätzchen“ am kommenden Wochenende in Borkenwirthe an dem von ihm angebauten Weizen ausprobieren. 3 Morgen groß ist der Acker, auf dem Franz Decking mit seinem Mähdrescher Claas Columbus aus dem Jahr 1967 schon mal einen Teil abgeerntet hat. 

 

Es steht aber noch genug, um zu sehen, wie Thomas mit seinem Mähbinder zurecht kommt.

Die Arbeit des alten Mähdreschers, den Besucher sonst nur als Schauobjekt beim Erntetag an der Mühle kennen, zeigt ein kleines Video.

Den hoffentlich gelungenen Ersteinsatz des Mähbinders werden wir danach auch hier zeigen.

 

Weitere Fotos dazu hier:

 

Ein Video hier:

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