Fietsen-Sonntag 2010

Fietsen-Sonntag 2010 - Quellengrundpark randvoll mit gutgelaunten Radfahrern

(dm) Weseke war eine von vier Anlaufstationen des erstmals durchgeführten Fietsen-Sonntags, wie das große Radfahrerlebnis im Kreis Borken zwischen der Kreisstadt und Stadtlohn am 18. Juli genannt wurde. Eine Strecke ohne Autoverkehr, also voller Fahrspaß für Groß und Klein und mit Anlaufstationen in überschaubaren Abständen, an denen sich die örtlichen Organisatoren einiges hatten einfallen lassen, um allen Teilnehmern einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen Aufenthalt zu ermöglichen. Aufgrund der Erfahrung aus dem Ablauf des Winterswijker Fietsdags zwei Wochen vorher, als die Holländer ohne Vorwarnung entgegen der Absprache einfach eine Stunde früher als vereinbart und auch noch fast alle gleichzeitig am Heimathaus ausrollten, waren die Vorbereitungen diesmal so rechtzeitig abgeschlossen worden, dass es keine Überraschung geben konnte. Heimatverein und Mühlenverein hatten wieder einmal ausreichend Mitglieder und Familienangehörige für den Dienst an der guten Sache gewinnen können. Was wurde geboten: Die Holder Freunde Weseke um Klaus Lütkenhorst hatten teilweise sehr alte einachsige Zug- und Arbeitsmaschinen und Kleintrecker aufgefahren, optische und technische „Leckerbissen“ für Technik-Fans. Der Musikverein Weseke spielte von 11 bis 13 Uhr zünftige Blasmusik und wurde danach von der „Alten Garde“ des Heimatvereins abgelöst, die mit Treckebüül- und Klarinettenbegleitung plattdeutsche Lieder zum Besten gaben. Apothekergarten und Geologischer Garten luden zum Erkunden auf eigene Faust ein, weil krankheitsbedingt leider keine fachkundige Führung angeboten werden konnte. Am Bratwurststand wurde bereits um 14 Uhr akkordmäßig die rekordverdächtige Zahl von 500 Würstchen abgegeben. Gegen Ende waren noch mal rund die Hälfte mehr weg. Kuchen gab es um halb zwei schon nicht mehr. Bäckermeister Späker konnte dafür gewonnen werden, in einer „Nothilfeaktion“ noch mal drei Bleche Obstkuchen nachzuliefern - allein, auch der war dann in kurzer Zeit wieder gegessen. Am Getränkestand war im Verlauf des Tages auch für Laien nachzuvollziehen, wie Marktwirtschaft funktioniert. Hatte der Redaktor noch morgens als alleiniger Getränkeverkäufer angefangen, machte die sich stetig erhöhende Nachfrage nach gekühlten Getränken sukzessive die „Anstellung“ weiteren Servicepersonals notwendig, so dass schließlich noch eine Handvoll Männer mehr mithelfen musste, den Umsatz sicherzustellen. Aber selbst später noch erfolgende Streifzüge zu Getränkehändlern der näheren Umgebung konnten nicht verhindern, dass bereits weit vor 17 Uhr die beliebten Limos und Radlerbier ausverkauft waren.
 Erwähnt werden muss aber noch, dass Johannes Beering als Vorsitzendem des Heimatvereins, der an diesem Tag auch für das Wetter die Verantwortung trug, in dieser Hinsicht Weitsicht und gute Planung anzurechnen sind. Hatter er doch den "Schauertag" für den Vorbereitungs-Samstag geordert und am Sonntag die Garantie für optimales Radlerwetter übernommen. Besser ging`s nicht.
Was war das für ein Tag!

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